Geschichte

Biathlon hat in Martell eine noch relativ junge Geschichte. Erstmals wurden 1992 anlässlich der nationalen Jugendwinterspiele Biathlonwettkämpfe in Martell durchgeführt.

Bald darauf wurde die Sektion Biathlon innerhalb des Amateursportvereins Martell gegründet und somit erfolgte der Startschuss für die aktive Jugendförderung. Schon bald zeigte sich, dass die Marteller Bevölkerung begeistert von diesem neuen Sportangebot war. Jahr für Jahr steigerte sich die Anzahl der Kinder aus Martell und aus der Umgebung, die die Trainingsangebote nutzten und an den lokalen und überregionalen Rennen teilnahmen. Auch kleinere Rennen auf lokaler Ebene wurden nun regelmäßig vom ASV Martell organisiert. Doch der bestehende provisorische Schießstand stieß bald an seine Grenzen.

Motiviert durch die Erfolge des eigenen Nachwuchses und unterstützt von der biathlonbegeisterten Bevölkerung entschloss man sich Ende der 1990er Jahre zum Bau eines Biathlonzentrums in Martell. Das Zentrum entstand auf 1.700m Meereshöhe im Bereich der Grogg-Alm. Um den Streckenanforderungen gerecht zu werden; musste ein Zusammenschluss mit dem bereits bestehenden Loipennetz geschaffen werden. Um im engen Martelltal zudem möglichst viel Platz zu sparen, musste der Schießstand auf die andere Seite des Baches verlegt werden, womit Schießstand und Schießrampe durch einen Bach getrennt sind – ein Umstand, der wohl einmalig in der Biathlonwelt ist. Zum Zentrum gehören außerdem noch das Servicegebäude sowie genügend Parkplätze in der Nähe des Stadions.

Mit den Arbeiten für die Erweiterung der Loipen wurde im Jahr 2000 begonnen, es folgten das Start-Ziel Gelände und der Schießstand, der mit 30 vollelektronischen Schießständen HoRa 2000 ausgestattet ist und der im Jahr 2002 fertig gestellt wurde. Mit dem Bau für Gebäude und Parkplätze wurde 2005 begonnen. Im Laufe des Jahres 2006 wurden die Arbeiten vollendet.

Das neue Biathlonzentrum Martell erfüllt alle Voraussetzungen, damit die geplanten Großveranstaltungen erfolgreich über die Bühne gehen können.